Die unsichtbare Last im Mama-Alltag – warum du nicht zu sensibel bist
- coachfrauke
- 6. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Es gibt Tage, da hast du eigentlich nicht besonders viel konkret zu tun –
und bist trotzdem völlig erschöpft.
Dein Kopf ist voll.
Nicht laut. Nicht chaotisch.
Sondern dauerhaft beschäftigt.
Wenn du dich darin wiedererkennst, bist du nicht unorganisiert.
Du trägst mentale Last.
Was mentale Last wirklich ist
Mentale Last besteht nicht nur aus To-dos.
Sie besteht aus Verantwortung.
Aus dem ständigen Mitdenken.
Dem Vorausplanen.
Dem inneren „Ich darf das nicht vergessen“.
Einkäufe. Termine. Gefühle. Bedürfnisse.
Alles läuft parallel – in deinem Kopf.
Und genau deshalb ist diese Last so erschöpfend.
Weil sie nie wirklich endet.
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Viele Mamas sagen:
„So ist das halt.“
„Andere schaffen das doch auch.“
„Ich hab mir das ja ausgesucht.“
Aber Daueranspannung ist kein Beweis für Stärke.
Sie ist ein Zeichen dafür, dass ein System auf dir lastet,
das nie bewusst verteilt wurde.
Mentale Last ist kein Charakterzug.
Sie ist ein erlerntes Muster.
Du bist nicht automatisch zuständig
Nur weil du mitdenkst.
Nur weil du es „besser im Blick hast“.
Nur weil du es immer schon gemacht hast.
Verantwortung entsteht oft nicht durch Absprachen,
sondern durch Gewohnheit.
Und Gewohnheiten darf man hinterfragen.
Wie Entlastung beginnt
Entlastung beginnt nicht mit einem großen Gespräch.
Sondern mit Bewusstsein.
Mit dem Moment, in dem du merkst:
Ich trage gerade mehr, als mir guttut.
Allein dieses Erkennen verändert etwas.
Nicht sofort alles – aber nachhaltig.
Was du heute für dich mitnehmen darfst
Du bist nicht zu sensibel.
Du bist nicht schwach.
Du bist nicht falsch.
Du trägst viel.
Und das darf leichter werden.



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