Manchmal ist etwas gut – und trotzdem nicht mehr richtig
- coachfrauke
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Manchmal beginnt Veränderung leise
Als 2025 begann, dachte ich, es wird ein normales Jahr.
Kein radikaler Umbruch. Kein „Alles wird anders“.
Ein bisschen Business.
Ein bisschen Alltag.
Kinder. Routinen. Leben.
Erst im Rückblick wurde mir klar:
Es war ein Abschlussjahr.
Der Job – gut, aber nicht mehr richtig
Ich habe meinen Job gekündigt.
Nicht aus Wut.
Nicht aus Frust.
Sondern aus Klarheit.
Für viele war dieser Job ein Sechser im Lotto.
Sicher. Gut bezahlt. Angesehen.
Ein goldener Käfig.
Nicht schlecht.
Aber nicht mehr ich.
Ich wollte Gestaltung.
Eigenverantwortung.
Freiheit.
Und ich wusste:
Wenn ich gehe, dann bewusst.
Nicht halb.
Nicht „mal schauen“.
Sondern richtig.
Die Beziehung – nicht dramatisch, aber ehrlich
Ich hätte mir nicht ausgesucht,
dass danach auch noch meine Beziehung kippt.
Es war nicht laut.
Nicht eskalierend.
Aber klar.
Manchmal merkst du irgendwann:
Etwas passt nicht mehr.
Nicht, weil es schlecht ist.
Sondern weil du dich verändert hast.
Und manchmal ist etwas gut –
und trotzdem nicht mehr richtig.
Der Umzug – logisch, aber riesig
Neue Stadt.
Neue Kita.
Neue Strukturen.
Kein Befreiungsschlag.
Sondern die logische Konsequenz von innerer Klarheit.
Ich habe nicht auf das große Ganze geschaut.
Nicht auf alle Konsequenzen.
Ich habe mich immer wieder nur gefragt:
Was ist jetzt der nächste wichtige Schritt?
Nicht der perfekte Plan.
Nur der nächste Schritt.
Klarheit schlägt Mut
Was mich getragen hat, war kein Mut.
Es war Klarheit.
Nicht alles auf einmal lösen.
Nicht alles auf einmal verstehen.
Nur ehrlich hinschauen.
Und wenn du gerade an einem Punkt stehst,
an dem eigentlich alles gut ist –
aber sich nicht mehr stimmig anfühlt,
dann musst du heute nichts entscheiden.
Aber du darfst ehrlich hinschauen.
Was fühlt sich nicht mehr richtig an?
Und was ist dein nächster Schritt?
Mehr brauchst du gerade nicht.

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