Die Erklär-Mama – warum du dich nicht ständig rechtfertigen musst
- coachfrauke
- vor 2 Tagen
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Vielleicht kennst du das:
Du erklärst, warum dein Kind heute müde ist.
Warum ihr es gerade anders macht.
Warum du diese Entscheidung getroffen hast.
Nicht, weil jemand gefragt hat.
Sondern weil du es innerlich schon vorwegnimmst.
Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht unsicher.
Du bist die Erklär-Mama.
Die Erklär-Mama ist kein Zeichen von Schwäche
Die Erklär-Mama ist keine Frau ohne Rückgrat.
Sie ist eine Frau, die gelernt hat, dass Abweichung Begründung braucht.
Dass Entscheidungen eingeordnet werden müssen.
Dass andere ein Recht auf Erklärung haben.
Also erklärst du.
Oft automatisch.
Oft unbewusst.
Oft sogar nur in deinem Kopf.
Warum Erklären so viel Energie kostet
Jede Erklärung bedeutet innerlich:
Ich verlasse kurz meine Position.
Du beginnst abzuwägen:
Ist das verständlich?
Ist das okay?
Könnte das falsch rüberkommen?
Und genau das kostet Energie.
Nicht einmal.
Sondern jeden Tag.
Der leise Wendepunkt
Der Wendepunkt kommt nicht laut.
Er kommt mit einem inneren Satz:
Ich darf Entscheidungen treffen, ohne sie zu rechtfertigen.
Nicht jede Nachfrage braucht eine Antwort.
Nicht jeder Blick eine Erklärung.
Nicht jeder Kommentar eine Reaktion.
Deine Entscheidung bleibt gültig –
auch ohne Begründung.
Wie du bei dir bleibst
Bei dir bleiben heißt nicht, hart zu werden.
Es heißt, ruhig zu werden.
Nicht alles erklären.
Nicht alles einordnen.
Nicht alles auffangen.
Manchmal ist Stille die stärkste Haltung.
Fazit
Du bist nicht unhöflich.
Du bist nicht schwierig.
Du bist nicht egoistisch.
Du hörst nur auf, dich zu erklären.
Und das ist ein Akt von Selbstachtung.

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